Multichannel Distribution – mehr Effizienz mit Headless CMS

Statische Websites mit langen Texten und hochauflösenden Bilddateien waren gestern – heute müssen Inhalte so gestaltet werden, dass sie sich auch an andere Endgeräte als den Desktop-PC anpassen. Der User erwartet eine zufriedenstellende Customer Journey und fordert die Verteilung von Inhalten auf allen möglichen Devices ein, und zwar in optimaler Darstellung und mit unterhaltsamem oder informativem Content. Doch es genügt inzwischen nicht mehr, nur das Smartphone oder Tablet als weitere Ausspielungsorte für Content zu verstehen, denn im Zuge der technischen Entwicklung kommen immer mehr Anwendungsbereiche hinzu – manuell ist das kaum noch zu bewältigen.

Der Multichannel-Sektor ist in Bewegung

Viele Unternehmen haben noch längst nicht alle Erscheinungsformen von Endgeräten auf dem Schirm. Smartwatches, Smart-TVs, Infoterminals, digitale Beschilderungen und viele andere Geräte werden eher selten in Betracht gezogen, wenn es um die optimale Ausspielung von Content geht. Auch Inhalte für Newsletter oder E-Mail-Kampagnen wollen perfekt angepasst sein, um dem Leser beziehungsweise dem potenziellen Kunden eine positive Customer Experience zu verschaffen. In diesem Zusammenhang sind personalisierte Texte und die Nutzung von Künstlicher Intelligenz wichtige Komponenten. Nicht zu vergessen ist auch das Internet of Things als relativ neuer Bereich, bei dem zum Beispiel Smart Home Assistants bespielt werden müssen.

Im Social-Media-Bereich gelangen ebenfalls ständig neue Plattformen ins Visier der User. Klassische Formate wie Facebook wurden bekanntlich schnell durch weitere Kanälen wie Instagram, Twitter, Xing und Co. ergänzt, und regelmäßig gibt es einen neuen Hype um die nächste Social-Media-App auf dem Markt – ob diese sich allerdings langfristig durchsetzt, ist von Fall zu Fall unterschiedlich.

So oder so bleibt es unbestritten, dass Content im passenden Umfang mit dem geeigneten Inhalt auf jedem Kanal optimal dargestellt werden muss, denn ansonsten kann ein Unternehmen seinem potenziellen Kunden, der digital unterwegs ist, keine zufriedenstellende Customer Journey bieten. Das führt im schlimmsten Fall dazu, dass das Produkt für den User am Ende höchstwahrscheinlich mit negativen Assoziationen behaftet und uninteressant wird.

 

Ein Headless CMS schafft Abhilfe

Content wird lediglich ein einziges Mal erstellt und kann anschließend in unterschiedlichen Formen für alle Arten von Touchpoints genutzt werden – so die Wunschvorstellung. Aber lässt sich dieser Idealfall im digitalen Umfeld auch realisieren?

In den meisten Unternehmen gibt es langsam gewachsene Technologieumgebungen und Content-Management-Systeme, die den Einsatz von Content Silos nötig machen. Sie sind eher unbeweglich und kaum skalierbar. Daher ist es schwierig, Content in Echtzeit und im passenden Format auf allen relevanten Kanälen zu streuen. Mithilfe der Nutzung eines Headless CMS von Anbietern wie Contentful, Prismic, Scrivito und anderen ist es genau umgekehrt: Geeigneter Content wird nicht mehr aus unterschiedlichen Quellen zusammengesucht und auf einem passenden Kanal veröffentlicht, sondern er befindet sich an einer einzigen Stelle und wird von dort aus im jeweils geeigneten Format an viele verschiedene Kanäle verteilt. Das führt überdies auch zur Existenz einer “Single Source of Truth”: Dopplungen und Versionierung von Inhalten werden vermieden und stiften auf diese Weise unter den Verfassern weniger Verwirrung; stattdessen kommt es zu mehr Effizienz.

Auf der technischen Seite sorgen Schnittstellen, die sogenannten APIs, dafür, dass die verschiedenen Anwendungen miteinander kommunizieren können. Der Content sollte möglichst flexibel strukturiert werden, damit er auch für Endgeräte nutzbar ist, die keine klassischen HTML-Websites entschlüsseln können. Dafür wird er in kleine, eigenständige Komponenten unterteilt. Das passende Content-Modell ist die Grundlage für funktionierende Multichannel Distribution. Als Grundlage für die weiteren Aktionen sollte es immer unter Einbeziehung aller Beteiligten entwickelt werden, um die unterschiedlichen Perspektiven aufzugreifen und zum optimalen Ergebnis zu kommen.

Das Headless CMS hat seinen Namen aufgrund des fehlenden Frontends, dem “Kopf”, und stellt Content in Reinform zur Verfügung. Es dient sozusagen als Datenbank für die bereitgestellten Inhalte. Diese verteilen sich nicht aktiv auf das Frontend, sondern sind passiv und warten auf eine Aufforderung über eine Schnittstelle, ausgespielt zu werden. Da sie völlig unbearbeitet bleiben, sind sie für alle Anforderungen geeignet: Entwickler können beliebig viele unterschiedliche Frontends mit den Technologien ihrer Wahl bauen, die den wartenden Content im Headless CMS anfordern. Somit erhält der User zu ihm passende Inhalte in optimaler Darstellung, ganz gleich welches Endgerät er gerade benutzt.

 

Positive Customer Experience als Priorität

Die Herausforderungen für Content Manager werden immer komplexer, je mehr Distributionskanäle entstehen. Aber dennoch hat die Zufriedenheit des Users höchste Priorität, um ihn an ein Produkt oder Unternehmen zu binden: Content in einer Multichannel-Umgebung muss am besten in Echtzeit ausgespielt werden, inhaltlich eine hohe Qualität besitzen und optimal dargestellt sein, nur dann führt die Customer Journey zum Erfolg.

Bei der Umsetzung dieser schwierigen Aufgabe hilft ein Headless CMS, das die Inhalte in Rohform bereithält und auf Zuruf auf den entsprechenden Kanälen in passender Form ausspielt – so kann der Multichannel-Sektor adäquat mit Content versorgt werden.

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