Internationales Content Management


Various connections implying a world map

Nur etwa ein Prozent der Weltbevölkerung spricht Deutsch. Wenn ein Unternehmen weltweit wachsen möchte, muss es also multilingual werden. Mit Websites in mehreren Sprachen, mit Unterseiten für verschiedene Produktgruppen und diversen Landingpages. Die effiziente Verwaltung von Multisites ist kompliziert. Doch es gibt verblüffend einfache Lösungen.

Schnelles Wachstum – mehr Komplexität

Internationalisierung beschleunigt das Wachstum von Unternehmen. Doch die Anforderungen an die Kundenansprache werden dadurch komplexer. Das hat nicht nur mit Sprache, sondern auch mit unterschiedlichen Kulturen, Gewohnheiten und Ansprüchen zu tun. Die Customer Experience im Land A sieht anders aus als im Land B. Was hier ein Verkaufsschlager ist, wird dort zum Ladenhüter. Auf diese Differenzen kann das Unternehmen mit Micro-Sites, Landingpages und personalisierten Inhalten reagieren. 

Separate Shops und Websites machen Content Management zusehends komplexer. Und wer dabei auf überholte Content-Management-Systeme setzt, wird schnell an seine Grenzen stoßen. Wie sieht ein CMS aus, das allen Anforderungen an Multi-Sites entspricht?

Was ein CMS für Multi-Sites können muss

Ein international agierendes Unternehmen benötigt ein modernes CMS, das folgende Eigenschaften erfüllt: 

  • Das CMS legt Seiten für einzelne Sprachen, Marken und Produktkategorien innerhalb einer Instanz an.
  • Alle Seiten greifen auf dieselben Inhalte und Assets zu.
  • Die Inhaltsverwaltung erfolgt zentral. Sie kann für Unterseiten lokalisiert und angepasst werden.
  • Alle angepassten Inhalte lassen sich auf anderen Seiten wiederverwenden.
  • Jedes Template für neue Landingpages muss nur einmal erstellt werden.

Kurz gesagt: Content Management muss einfach sein. Gerade dann, wenn die Ansprüche komplexer werden. Und genau für dieses Ziel wurde das Magnolia CMS entwickelt. Ein Beispiel für das Potenzial von Magnolia sind die Websites von PERI und Marella.

PERI gestern: 50 einzelne CMS-Instanzen

PERI ist in Süddeutschland verwurzelt und bietet heute auf der ganzen Welt Baugerüst- und Schalungssysteme an. Das Unternehmen betreibt 50 Websites in 30 Sprachen. Vor der Implementierung von Magnolia erforderte jede Website eine einzelne CMS-Instanz. Jede Niederlassung nahm eigene Anpassungen vor. Die Folgen: komplizierte Änderungen, Redundanzen, aufwendige Qualitätskontrolle. Auf Dauer verlor die Zentrale den Überblick.

PERI heute: eine globale Markenplattform

Dank Magnolia verwaltet PERI heute 50 Websites in 30 Sprachen, Hunderte von Produkten, Projekten, Pressemitteilungen und Stellenanzeigen an einer zentralen Stelle. Das Verfahren: 

  • Die Inhalte werden von der Zentrale auf Deutsch und Englisch erstellt.
  • Die Zentrale passt den Content für die verschiedenen Märkte an.
  • Die einzelnen Niederlassungen entscheiden autonom über Sprache und Lokalisierung der Inhalte.

Weltweit wurden für 50 Autoren 14 Magnolia-Apps implementiert. Diese haben jeweils einzelne Funktionsbereiche für spezielle Aufgaben. Das Resultat: einfache und effiziente Content-Pflege ohne langes Training.

Marella: 30 Länder-Shops zentral verwaltet

Ein weiteres Beispiel für Multisites ist Marella, eine Marke der Max-Mara-Gruppe aus Italien. Hochwertige Mode für Frauen in über 2.300 Läden weltweit. Die Onlineshops sind dabei ein zunehmend wichtiger Verkaufskanal. 

Gerade Mode unterliegt regionalen und sich schnell ändernden Trends. Marella war deshalb auf der Suche nach einer E-Commerce-Lösung mit einer zentralen Multi-Länder- und Multi-Sprachen-Lösung. Magnolia vereinfachte das internationale Content-Management dabei erheblich. Das wirkte sich vor allem auf die Dauer der Veröffentlichung neuer Inhalte in den einzelnen Ländern positiv aus. So erfüllt Marella heute die Erwartungen von Kundinnen in 30 Ländern jederzeit schnell und effektiv.

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