Onlineshop Kosten – Diese Punkte sollten Sie beachten


Onlineshop Kosten

Die wichtigsten Kriterien und Onlineshop Kosten, die beim Einstieg in den Onlinehandel anfallen. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten müssen!

Online verkaufen, mit (digitalen) Produkten im Internet Geld verdienen – für immer mehr Menschen ein lohnendes Modell. Doch eine alte Weisheit gilt auch im E-Commerce: „Wer Geld verdienen will, muss Geld investieren“. Wir zeigen Ihnen, welche Kostenpunkten Sie beachten müssen, wenn Sie ihren Onlineshop planen. Hier gibt es die wichtigsten Onlineshop Kosten auf einen Blick. Dabei dient dieser Artikel als Überblick über mögliche Kosten und soll vor allem ein Denkanstoß sein, wie Ihr Shop aussehen soll und welche Kunden Sie ansprechen wollen. Suchmaschinenenoptimierung, Social Media, Marketing, Design – es gibt einiges zu tun! Packen wir es an:

Gewerbeanmeldung

Damit der Einstieg in den Onlinehandel auch rechtlich von Beginn an korrekt abläuft, müssen Sie Ihren Shop, genauer Ihr Unternehmen anmelden. Hier erwartet Sie aber keine Asterix-esque Odyssee auf der Suche nach Passierschein A38. Ein Gewerbeschein der Klassifizierung GewA 1 reicht schon aus. Diesen erhalten Sie von Ihrem Gewerbeamt und ist relativ einfach auszufüllen. Die Kosten belaufen sich dabei auf maximal 50 Euro. Ein kleines Investment für den Start also.

Shop bauen: Selber machen vs. Agentur

Grundlegend gibt es zwei Wege zum eigenen Onlineshop: Entweder den Webshop selber aufsetzen oder mit Hilfe eines Dienstleisters erstellen lassen. Beides hat seine Vor- und Nachteil. Eine Agentur als Unterstützer kann den Shop ganz individuell in Sachen Funktionen und Design auf die Wünsche des Händlers anpassen. Ideal für Händler, die entweder keine Zeit oder keine Vorkenntnisse haben oder für solche, die schon sehr genau ihren Businessplan auf Wachstum ausgerichtet haben und sofort auf die skalierbarere Lösung setzen wollen. Dafür muss man allerdings auch etwas Geld in die Handnehmen. Andererseits kann man gemäß des Baukastenprinzips bei vielen Systemen mit relativ überschaubarem Aufwand und Vorkenntnissen einen grundlegenden Shop ins Leben rufen. Dazu empfehlen wir unseren Marktüberblick verschiedener Dienstleister. Dort erhalt Sie einen umfassenden Blick über den Funktionsumfang verschiedener Systeme und können vergleichen, welche gewünschte Elemente dort angeboten werden. Auch die Kosten der Systeme haben wir unter die Lupe genommen. Die gute Nachricht: Sind Sie E-Commerce-Einsteiger, können Sie bei vielen Dienstleister eine kostenlose Basis-Variante abschließen, mit der Sie die ersten Schritt gehen können. Doch auch ein Start-Budget für andere Lösungen schadet sicherlich nicht. Hier die Kosten-Struktur der Anbieter im Überblick:

Marktüberblick Shopsysteme 2020 Onlineshop Kosten

Dies ist ein Auszug aus unserem Marktüberblick „Shopsysteme 2020″. Ein Summary des Marktüberblicks können Sie sich direkt über dieses Formular herunterladen:

Mit Klick auf den Download-Button willigen Sie ein, dass Ihre Firmen-E-Mail-Adresse und Ihr Firmenname von contentmanager.de (Digital Diamant GmbH) und den Sponsoren OXID eSales, Novomind AG, KOSMONAUT, MUYDOZO und Santander zur werblichen Ansprache auch per E-Mail und zur Markt- und Meinungsforschung genutzt werden dürfen. Mit Ihrer Einwilligung erhalten Sie auch automatisch den contentmanager.de-Newsletter. Die Erklärung ist jederzeit über einen Link in jeder E-Mail widerrufbar.

Template / Design

Auch beim Aussehen des Shops stehen Sie als Händler wieder vor der Wahl, ob es maßgeschneidert sein soll oder zunächst auch vorgefertigte Designs ausreichen. Bei den unterschiedlichen Shopsystemen lässt sich das Aussehen eines Shops durch den Einsatz von Templates verändern. Innerhalb dieser Templates gibt es dann noch Anpassungsmöglichkeiten. So können Sie etwa die Farbe verändern, Ihr Logo einfügen und den Shop im Detail anpassen. Natürlich können Sie auch auf die Dienstleistungen eines Webdesigners oder einer Webdesign Agentur zurückgreifen (viele E-Commerce-Agenturen bieten übrigens alles aus einer Hand). Das wiederum hat den Vorteil, dass Sie Ihren Shop auch wirklich nach Ihren Wünschen und auf Ihre Kunden angepasst erscheinen lassen können. Doch auch hier gilt: Für den Start ist die „Out Of The Box“ Lösung in Form eines vorgefertigten Templates für viele Händler bei den ersten Schritten Richtung Onlineshop zunächst die einfachere und schnellere Lösung.

Logistik

Die Logistikkosten sind ebenfalls eine der wichtigen Stellschrauben im Business-Case eines Onlineshops. Die Höhe der Kosten hängen natürlich davon ab, ob Sie als Händler ein eigenes Lager aufbauen/unterhalten wollen, sich einen Fulfillment-Partner zur Seite stellen wollen oder ob Sie ohnehin ausschließlich einen Dropshipping-Ansatz verfolgen. Auch die Frage, ob Sie Ihre Waren international versenden wollen, spielt eine große Rolle bei der Kostenkalkulation. Neben den Standard-Logistikdienstleistern wie DHL, DPD etc. lohnt sich oft auch ein Multi-Carrier-Anbieter (z. B. Parcel.One oder Shipcloud). Diese wählen individuell je nach Sendung den optimalen Anbieter für Sie aus und ersparen Ihnen dadurch erstens eine Vielzahl von Verträgen sowie den Tarif-Dschungel der Anbieter.

Zahlungsmethoden

Ein breites Portfolio an verschiedenen Zahlungsmethoden ist heutzutage im Onlinehandel mit entscheidend dafür, ob ein Interessent wirklich auch zum Kunden wird. Hier haben allerdings auch viele etablierte Händler immer noch Nachholbedarf. Doch in diesem Schritt der Customer Journey entstehen viele Kaufabbrüche. Der Kunde will genau die Zahlart benutzen, die er präferiert. Ist diese nicht vorhanden, bricht er den Kauf ab und sucht einen Händler, der diese anbietet. Achten Sie also darauf, neben Klassikern wie Lastschrift, Kreditkarte und Rechnung auch digitale Zahlmethoden anzubieten. Dennoch sollten Sie nicht einfach alle Payment-PlugIns installieren, die Sie vorfinden. Hier gilt es, die Zielgruppe und Ihre Vorlieben genau zu kennen. In Sachen Kosten entsteht für jede Bezahlmethode je nach Anbieter verschiedene Transaktionskosten oder Grundgebühren. Hier kann auch ein Payment Service Provider lohnend sein, der verschiedene Zahlarten bündelt – gerade wenn es darum geht, auch über Landesgrenzen hinweg zu verkaufen.

Texte & SEO

Gerade E-Commerce-Einsteiger begehen beim Erstellen eines Onlineshops oft einen Fehler: Sie vernachlässige die Texte. Denn nur mit dem Produktnamen ist es nicht getan. Produkttexte wollen auch suchmaschinenoptimiert (kurz SEO) werden (lesen Sie dazu auch unseren Artikel zu den 5 E-Commerce SEO Tipps). Vorgefertigte Texte, etwa von Herstellern, bringen hier relativ wenig, da sie als „duplicate Content“ gelten und somit nicht sonderlich gute Ergebnisse bei Google & Co. generieren. Es lohnt sich also gerade zu Anfang für die SEO-Maßnahmen eventuell einen Texter oder sogar eine Agentur zu beauftragen. Denn je früher man mit der Suchmaschinenoptimierung beginnt, desto nachhaltiger ist der Erfolg. Auch wenn sich der Erfolg der Bemühungen nicht immer unmittelbar zeigt – SEO ist ein Marathon und kein Sprint und braucht Zeit, um erfolgreich zu sein. Auch Content Marketing wird im E-Commerce immer wichtiger. Ein guter Einstieg sind das Etablieren und Pflegen von eigenen Social Media-Kanälen. Es kann aber auch ein eigener Blog sein, in dem Artikel die Produkte vorstellen und weitere Hintergründe und Tipps rund um die Produktwelt beleuchten.

Produktbilder

Ein weiter oft unterschätzter Kostenpunkt sind die Produktbilder. Gerade, wenn man keine Produktfotos direkt vom Hersteller zur Verfügung gestellt bekommt oder digitale Produkte anbietet. Ein paar mit dem Smartphone gemachte Schnappschüsse reichen nicht aus. Hier empfiehlt sich, auf einen professionellen Fotografen zurückzugreifen oder zumindest in eine wertige Kamera zu investieren. Aber auch weiteres Fotoequipment wie etwa etwa eine Lichtbox oder auch Bildbearbeitungssoftware sind für DIY-Enthuasisten wichtig. Zudem sollten Sie auch bei den Bilder die SEO nicht vergessen, ein paar Tipps geben wir Ihnen hier im Artikel „5 Tipps für Bilder SEO“.

Marketing

Bereits vor dem Live-Gang sollten Sie sich Gedanken zu den Marketing Maßnahmen Ihres Webshops gemacht haben. Damit meinen wir nicht etwa die absoluten Grundlagen wie einen griffigen Namen und ein gutes Logo. Hier sind Maßnahmen gemeint, wie sie die Produkte Ihren potenziellen Kunden präsentieren wollen, vor allem im Bereich Social Media. Hier können Sie auch bereit mit relativ kleinem Budget erste Erfolge erzielen, indem Sie in einzelnen Kanälen Werbekampagnen schalten. Gerade Instagram und Facebook intensivieren ihre Bemühungen im E-Commerce und erlauben nun auch eigene Shops und das Einkaufen auf den Plattformen. In diesem Schritt sollten Sie sich auch Gedanken über Ihre Zielgruppe und Ihre Kunden machen. Bei den Social Media Plattformen können Sie diese über bestimmte Filter wie Alter, Wohnort oder Hobbies, sehr genau ansprechen. Auch Rabattaktionen und der Aufbau eine Kundennewsletters sind wichtige Elemente des Marketings, die Sie von Anfang in Betracht ziehen sollten. Einen guten Überblick über verschiedenen Mailling-Tools finden Sie in unserem Artikel, zum entsprechenden Marktüberblick von contentmanager.de.

Fazit

Wir haben hier einige Kostenpunkte aufgelistet, die beim Launch eines Onlineshops wichtig sind. Dabei ist natürlich jedes Shop-Projekt einzigartig und damit variieren auch die Kosten. Mit den oben genannten Punkten haben Sie hoffentlich einen besseren Überblick darüber gewonnen, was die Erstellung eines Onlineshops kostet und auch den ein oder anderen Punkt entdeckt, den Sie noch nicht auf den Schirm hatten.

 

 

 

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