Basics: Was ist Canva?


Grafiken für Social Media, den eigenen Blog oder die Webseite erstellen – was früher mit viel Aufwand verbunden war geht jetzt mit dem Tool Canva deutlich einfacher. Wir stellen die Software vor.

Gerade auf Instagram wird es einigen schon aufgefallen sein: Immer mehr Accounts arbeiten mit schicken (Info-)Grafiken. Um Zitate aufzubereiten, Statistiken zu präsentieren oder Fotos in Designs zu gießen. Viele dieser Grafiken sind mit dem Tool Canva entstanden, das gerade auf der Erfolgsspur ist. Canva ist im Vergleich zu den klassischen Anbietern zwar noch relativ jung, hat laut eigenen Angaben bereits 30 Millionen Nutzer. Wir blicken darauf, was den Erfolg ausmacht, was man alles auf der Plattform designen kann und für wen sich der Einsatz lohnt.

Was ist Canva?

In der Grundidee ist Canva eine Grafikdesign-Plattform. Sie wurde 2012 in Sydney ins Leben gerufen und konnte seitdem 300 Millionen Dollar in Investorengeldern einsammeln. Laut eigenen Angaben wird das Unternehmen inzwischen mit 6 Milliarden Dollar bewertet. Seit 2019 gehören übrigens die deutschen Bilddatenbanken für (kostenlose) Stockfotos Pixabay und Pexels zur Plattform.

Das Prinzip von Canva ist denkbar einfach: Mittels Drag und Drop kann man Fotos, grafischen Elemente, Schriften und Videos zu einem Gesamtkunstwerk zusammenfügen. Der Clou dahinter ist die einfache Bedienbarkeit.

Das Ganze ist sehr einsteigerfreundlich: Zuerst wählt man das Format aus, also ob man etwa eine Instagram-Story, einen Facebook-Post oder ein Website-Banner designen möchte. Canva bietet für verschiedene Kanäle die entsprechenden Abmessung als Voreinstellung. Man kann aber auch Designs anhand seiner eigenen Abmessungen erstellen. Hier gibt es übrigens Tipps für das Erstellen eines Werbebanners.

Canva

Quelle: Screenshot: Contentmanager.de

Beim eigentlichen Designen kann man dann selbst direkt loslegen – oder eine von tausenden Vorlagen benutzen. Gerade für Nutzer, die noch gar keine oder sehr geringe Erfahrung im Grafikdesign haben, sind diese ein sehr guter Einstieg. Die Vorlagen sind professionell designt und decken eine Vielzahl von Stilrichtungen ab – von minimalistisch bis opulent verziert. Dabei können alle Einzelteile bearbeitet werden. Farben können den Unternehmensfarben angepasst, Bilder eingesetzt, Elemente verschoben oder gelöscht und Text eingefügt werden.

Canva

Quelle: Screenshot: Contentmanager.de

Mit Hilfe der Vorlagen kann man sich also gut in die Welt des Grafikdesigns einarbeiten. Und ziemlich schnell seine eigenen Designs erstellen. Hier besticht Canva durch einzelne, kleinere Features. So kann man Elemente sehr gut aneinander ausrichten. Wenn man beispielsweise sein Logo an einem Foto im Design ausrichten will, helfen Hilfslinien bei der Orientierung und das zu verschiebende Element haftet „magnetisch“ an der richtigen Stelle. Wenn man sein Design dann mit grafischen Elementen wie Pfeilen, Cartoonfiguren, Zeichnungen, Gifs oder Stickern aufpeppen. Der Fantasie sind dabei fast keine Grenzen gesetzt.

Für wen lohnt sich Canva?

Beliebt ist Canva nicht allein wegen der einfach Handhabung und dem relativ schnellen Weg zum schicken Design: Sondern sicherlich auch aufgrund der kostenlosen Basis-Version. Damit kann man schon sehr gute Basis-Designs erstellen. Aber natürlich stößt man irgendwann an Grenzen. Die Pro-Version lohnt sich aber dabei schon mit einem relativ kleinem Team oder für Unternehmen, die regelmäßig Designs brauchen. Denn bei dem Upgrade gibt es nicht nur einen größeren Pool für Bilder und Design-Elemente, sondern auch wichtige Business-Tools. So kann man seine Firmenfarben hinterlegen. Oder seine Designs automatisch auf verschiedene Abmessungen ausrichten, wenn man etwa den gleichen Post über ein Content Marketing Tool ausspielen möchte. Man braucht einen Post für Twitter, einen für Instagram: Canva Pro erstellt aus der Basisversion eine neue für die andere Plattform. Aber wie gesagt: Auch die Basis-Version ist äußerst facettenreich und sollte die Bedürfnisse für viele Unternehmen abdecken. Canva gibt es dabei sowohl als Browser-Version als auch als App für iOS und Android zum Download.

Was kann man auf Canva designen ?

Canva ist für das erstellen von Social Media Designs äußerst beliebt ist, aber auf der Plattform lassen sich noch etliche weitere Designs erstellen. Für verschiedenste Anlässe, die wir hier auflisten:

  • Social Media Posts (Posts für Twitter, Instagram, Pinterest, Snapchat, Stories für Instagram & Facebook, Facebook-Titelbilder, Youtube-Thumbnails, TikTok Hintergründe, Blog-Banner & – Hintergründe)
  • Marketing-Materialien (Einladungen, Poster, Flyer, Eintrittskarten, Programme, Logos, Broschüren, Whitepaper, Visitenkarten, Gutscheine, Werbebanner für Webseiten, Header für Mail-bzw. Newsletteraussendungen)
  • Dokumente (Präsentationen, Briefen, Lebensläufe, Rechnungen)
  • Videos (Youtube, animierte Präsentationen, Animationen für Social Media, Eigene Videos)
  • Und natürlich können Sie mit Canva alles bearbeiten, was sich als Bild klassifizieren lässt.

Fazit

Canva ist aus gutem Grund beliebt bei Design-Einsteigern wie bei Marketing-Experten: Es kann professionelle Designer sicher nicht ersetzen, bietet aber einen guten Einstieg in die Welt des Grafikdesigns und hilft bei vielen Alltagsaufgaben in Bezug auf Grafikerstellung weiter. Anfänger finden sich schnell zurecht und entwerfen schnell selbstständig Grafiken für den Business-Gebrauch.

Bildquellen

  • Bildschirmfoto 2021-02-23 um 17.43.18: Screenshot: Contentmanager.de
  • Bildschirmfoto 2021-02-23 um 17.43.35: Screenshot: Contentmanager.de
  • pexels-pixabay-2097: Pixabay / Pexels
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