Open AI releast ChatGPT Store und Team-GPT


Im ChatGPT Store können User:innen GPTs finden und anbieten

Im vergangenen Jahr erlebte ChatGPT eine beeindruckende Entwicklung, sowohl in Bezug auf Nutzerzahlen als auch Funktionalitäten. Kein Wunder, war doch KI das Trend Thema des Jahres. Nun erweitert Open AI erneut die Möglichkeiten für Nutzer:innen: Im ChatGPT Store können sie eigens kreierte Chatbots veröffentlichen oder die anderer User:innen finden. Über das neue Team-GPT können sie zudem effizienter mit ihren Kolleg:innen zusammenarbeiten.

Künstliche Intelligenz wird immer wichtiger. Und immer intelligenter. Sie wird in der Industrie genutzt, befindet sich in unseren Smartphones und Autos und stellt auch das Marketing, wie wir es kennen, auf den Kopf. Doch was ist künstliche Intelligenz eigentlich genau? Wie ist sie entstanden und wofür nutzen wir sie heute? Das erklären wir in unserem Beitrag über die Grundlagen, Anwendungen und Geschichte von KI. Im Marketing werden vor allem KI-Tools zur Text- und Bildgenerierung verwendet, jedoch können auch andere Bereiche, wie der Aussand von E-Mails, automatisiert werden. Ob man die mit den KI-gesteuerten Programmen erstellten Inhalte entsprechend markieren muss, erfährst Du hier.

Bots anbieten und erwerben im ChatGPT Store

Das bekannteste KI-Tool ist der Chatbot ChatGPT. Dieser wurde zunächst für einfache Texte und Recherchen benutzt und hatte auch nur Zugriff auf Daten bis 2021. Doch ChatGPT wuchs schnell – in seiner Nutzerzahl wie in seinen Funktionen. So kann er heute auch aktuelle Daten nutzen, Bilder generieren und mehr.

Neben der bekannten kostenlosen Version gibt es auch eine Premium-Version von ChatGPT, welche zahlenden Benutzer:innen erweiterte Funktionen wie die Bild-KI DALL-E und seit November auch die Möglichkeit bietet, eigene GPTs zu erstellen. Nun die nächste Evolutionsstufe: Der ChatGPT Store. Vor der Einführung des neuen Shops hatten Dritte keine Möglichkeit, mit ChatGPT Geld zu verdienen. Der GPT Store ermöglicht es nun den Benutzer:innen, Erweiterungen, auch als GPTs bezeichnet, zu erwerben. Gleichzeitig haben Kreator:innen die Möglichkeit, ihre eigenen GPTs im Store anzubieten und somit Einnahmen zu generieren. Ein Teil des Geldes fließt direkt an die Anbieter der Apps.

Jeder kann GPTs erstellen

Bereits seit November gibt es für Nutzer:innen der bezahlten ChatGPT Varianten die Möglichkeit, eigene Bots zu kreieren. Um eine KI-App bei ChatGPT zu erstellen, muss man kein Entwickler oder keine Entwicklerin sein. Im Prinzip kann jeder, der die Plus- oder Enterprise-Version des Programms nutzt, eine solche Erweiterung aufbauen, denn die KI hilft hier selbst mit. In natürlicher Sprache angelernt, wird ChatGPT dann mit Inhalten gefüttert, aus denen es lernen kann. Einen Code braucht es zur Programmierung also nicht. Angehende Entwickler:innen müssen sich also nur fragen, für welches Problem sie einen Bot bräuchten und können diese Idee in die Tat umsetzen.

Ob sie die fertige Anwendung dann nur zur privaten Nutzung, zur Verwendung im eigenen Unternehmen oder für alle User:innen im Store freigeben, ist jedem selbst überlassen. Welche Apps oder welche Kategorien im GPT Store langfristig erfolgreich sein werden, wird sich noch zeigen. Das Potenzial ist riesig. Schließlich haben auch Apps wie WhatsApp mal klein angefangen.

OpenAI zeigt ChatGPT Store Trends auf 

Seitdem User:innen bei ChatGPT eigene GPTs erstellen können, sind bereits über drei Millionen solcher Anwendungen entstanden. Sie nutzen das Angebot also viel, gerne und vor allem kreativ. Die entwickelten Apps können von nun an im Store integriert und von anderen zahlenden Nutzer:innen verwendet werden. Die Aufgabenbereiche dieser personalisierten ChatGPT Bots sind vielfältig. Von Unterstützung bei der Steuererklärung oder der Erstellung von Fitnessplänen, über die Inspiration für Tattoo-Motive bis hin zu einer Anwendung, die aus Ideen Logos designt.

Bei der schieren Masse an Anwendungen ist es nicht leicht, die Übersicht zu behalten. Daher strukturiert OpenAI die GPTs nach Kategorien (darunter Produktivität, Recherche, Programmieren und Bildung), macht auf Trendthemen aufmerksam und stellt beliebte Apps heraus. So haben es User:innen einfacher, eine Anwendung zu finden, die auf ihre Bedürfnisse eingeht.

Auch von ChatGPT selbst gibt es weit mehr Anwendungen als nur die Bild-KI DALL-E. So hilft der Creative Writing Coach zum Beispiel dabei, Deine Schreibfertigkeiten zu verbessern, mit dem Coloring Book Hero kannst Du aus Deinen Ideen Malbuchseiten realisieren und Planty hilft Dir bei der passgenauen Versorgung Deiner Zimmerpflanzen.

Der ChatGPT Store schlägt beliebte GPTs vorQuelle: chat.openai.com

Team-GPT als neue Enterprise-Funktion

Nicht nur der GPT Store ist neu auf der Plattform, Unternehmen können nun auch über ChatGPT Team in der Gruppe zusammenarbeiten. Die neue Funktion ist ein Upgrade zu ChatGPT Enterprise, welches OpenAI im letzten Jahr veröffentlichte und Unternehmen einen besonderen Sicherheitsstandard sowie unlimitierten Zugriff auf Highspeed GPT-4 und weitere verschiedene Personalisierungsoptionen bietet. ChatGPT Team existiert neben der bestehenden Enterprise Variante und ist für 3 bis über 500 Personen eines Unternehmens geeignet.

Über das Programm können die Mitarbeitenden gemeinsam an Projekten arbeiten. Hier können Chats kategorisiert werden, sodass alle Mitarbeiter:innen darauf Zugriff haben und sie außerdem schnell finden können. Manager:innen erhalten währenddessen Insights in die Arbeit ihres Teams mit ChatGPT. Zum Beispiel wie viele Chats die Mitarbeitenden mit der KI erstellen. ChatGPT Team stellt eine praktische und im Vergleich günstige Lösung dar, denn so müssen sich die Teammitglieder nicht alle einen separaten Premium Account zulegen. Für User:innen von Team-GPT ist es ebenfalls möglich, eigene GPTs zu erstellen und den neuen Store zu durchforsten.

Neue Funktionen, neue Chancen 

Die neue Option zur Erstellung von GPTs sowie deren Angebot im Store bietet zahlreiche Chancen. Zum einen für die User:innen, denen dadurch neue Hilfsmittel für ihre Aufgaben zur Verfügung stehen, zum anderen für die Entwickler:innen, welche durch ihre Anwendungen Gewinne machen können. Einigen könnte hier sogar der große Wurf gelingen. Wer eine Idee hat und eine der bezahlten Varianten von ChatGPT nutzt, kann sich ganz einfach an der Erstellung eines GPTs ausprobieren.

Bildquellen

  • ChatGPT Store Trends GPTs: chat.openai.com
  • DALL·E ChatGPT Store-: DALL·E
Previous Die Internationalisierung der eigenen Website
Next Was ist Marketing Automation? Leadmanagement, E-Mail-Marketing und Co.

No Comment

Leave a reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

6 + 19 =