Gericht weist Antrag auf einstweilige Verfügung gegen dmexco-Macher zurück

Die nächste Runde im dmexco-Rosenkrieg. Im letzten November wurde bekannt, dass die Koelnmesse und der BVDW die Digitalmesse künftig ohne die Beratungsgesellschaft KDME ausrichten. In der Folge beantragte die Koelnmesse eine einstweilige Verfügung gegen die beiden Geschäftsführer der KDME, Christian Muche und Frank Schneider. Diese sollte ihnen die Organisation von Konkurrenzveranstaltungen zur dmexco bis September 2018 untersagen. Am vergangenen Dienstag wies das Landgericht Köln den Antrag auf einstweilige Verfügung nun zurück, wie die Berater in einer Pressemitteilung mitteilten.

Nach Ansicht des Gerichts bestehe zwar ein vereinbartes Konkurrenzverbot für die beiden KDME-Geschäftsführer. Dieses sei aber vertraglich ausdrücklich auf die EU beschränkt. Somit erstrecke sich das Wettbewerbsverbot nicht auf das Engagement von Muche und Schneider in der Excitare AG und der Konferenz D:Pulse, welche am 1. Februar in der Schweiz stattfindet. 

Muche und Schneider kommentierten in ihrer Pressemitteilung die Entscheidung des Landesgericht folgendermaßen: „Auf Grundlage dieses Urteils wird der Kündigung durch die Koelnmesse jeglicher Boden entzogen. Wir gehen davon aus, dass die Kündigung juristisch keinen Bestand haben wird.“

Contentmanager.de Newsletter.
Bleiben Sie informiert. Wöchentlich. Kostenlos.

Bildquellen

  • dmexco 2016: dmexco
contentmanager.de Redaktion

contentmanager.de Redaktion

aus der contentmanager.de Redaktion

Das könnte Dich auch interessieren...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

10 + neun =