Umfrage: Nur bei wenigen Start-Ups sind DSGVO-Vorbereitungen abgeschlossen

Nur noch wenige Tage, dann tritt die EU-Datenschutz-Grundverordnung in Kraft. Viele Unternehmen sehen sich jedoch noch nicht für den 25. Mai ausreichend vorbereitet. Und auch bei Start-Ups gibt es offensichtlich noch viel zu tun: Eine Bitkom-Umfrage zeigt, dass nur 9 % der befragten Start-Ups die Vorbereitungen abgeschlossen sind. Bei 41 % sind erste Maßnahmen umgesetzt oder im Gange. Und 32 % haben noch gar keine Maßnahmen eingeleitet, beschäftigten sich aber zum Zeitpunkt der Befragung zumindest bereits damit.

Trotz der breiten Berichterstattung der vergangenen Wochen und Monate gaben immerhin noch 3 % der Befragten an, noch nie etwas von der DSGVO gehört zu haben. Es geht aber auch etwas unbedarfter: 11 % der Befragten sagten, von der DSGVO zwar schon gehört, aber bisher nichts unternommen zu haben. Und 1 % entschloss sich sogar trotz Kenntnis über die DSGVO bewusst dagegen, etwas zu unternehmen. Anlässlich der potentiellen Bußgelder (bis zu 2 – 4 % des Umsatzes beziehungsweise bis zu 20 Millionen) ein mutiger Schritt.

Bitkom-Präsident Berg rät den Start-Ups: „Wichtig ist auf jeden Fall, die Umsetzung konsequent voranzutreiben und nicht weiter auf die lange Bank zu schieben. Es ist allemal besser vorweisen zu können, dass man mitten in der Umsetzung ist, als einer Aufsichtsbehörde mit leeren Händen gegenüberzustehen. Zugleich sollten die Behörden mit Augenmaß vorgehen, damit auch mit dem neuen Datenschutz innovative Geschäftsmodelle möglich sind und Gründern das Leben hierzulande nicht unnötig erschwert wird.“

Der Bitkom stellt auf seiner Webseite eine FAQ zur Bitkom zur Verfügung: https://www.bitkom.org/Themen/Datenschutz-Sicherheit/DSGVO.html

Für die Umfrage befragte Bitkom Research im Auftrag der Bitkom 302 IT- und Internet-Start-Ups in Deutschland.

 

 

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