Kostenlose Tools zur Keyword Recherche & Datenbank


Eine gründliche Keyword-Recherche bildet die Grundlage für erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung, bezahlte Suchkampagnen und eine zielgerichtete Content-Planung. Doch wie findest Du Begriffe, die zu Deinem Angebot passen und von Deiner Zielgruppe tatsächlich verwendet werden? Dieser Beitrag stellt aktuelle Tools vor, mit denen Du Deine Keyword-Recherche kostenlos starten oder ergänzen kannst.

Die Anforderungen an eine gute Keyword-Recherche haben sich weiterentwickelt. Das monatliche Suchvolumen bleibt eine wichtige Kennzahl, reicht als Entscheidungsgrundlage jedoch kaum aus. Suchintention, Wettbewerb, thematische Zusammenhänge, saisonale Schwankungen und die bisherige Performance Deiner Website müssen ebenfalls berücksichtigt werden.

Auch KI-gestützte Suchfunktionen verändern die Recherche. Google weist darauf hin, dass bewährte SEO-Grundlagen weiterhin für AI Overviews und den KI-Modus gelten. Suchsysteme können Themen, Fragen und Zusammenhänge zunehmend verstehen, ohne dass jede Suchphrase wortwörtlich in einem Text vorkommen muss. Eine moderne Keyword-Datenbank sollte daher einzelne Suchbegriffe mit Themenclustern, Fragen und konkreten Nutzerbedürfnissen verbinden.

Worauf Du bei der Keyword-Recherche achten solltest

Keywords mit hohem Suchvolumen wirken zunächst attraktiv. Häufig ist bei diesen Begriffen auch der Wettbewerb besonders stark. Kleinere oder spezialisierte Websites erzielen mit konkreteren Suchanfragen oft schneller relevante Rankings.

Ein Beispiel: Der allgemeine Begriff „ERP Software“ besitzt ein anderes Nutzerbedürfnis als „ERP Software für mittelständische Unternehmen vergleichen“. Die zweite Suchanfrage zeigt bereits, dass sich die suchende Person mit verschiedenen Lösungen beschäftigt und vermutlich nähere Informationen für eine Auswahl benötigt.

Prüfe deshalb bei jedem Keyword mehrere Aspekte: Wie häufig wird gesucht? Welche Absicht steckt hinter der Anfrage? Welche Inhalte zeigt Google auf der Ergebnisseite? Wie stark sind die bereits rankenden Websites? Passt der Begriff zu Deinen Produkten, Dienstleistungen und redaktionellen Zielen?

Kostenlose Keyword-Tools liefern dabei unterschiedliche Ausschnitte. Einige Angebote eignen sich vor allem zur Ideenfindung. Andere stellen Suchvolumen, Klickpreise oder Wettbewerbswerte bereit. Besonders wertvoll sind außerdem die Daten aus der Google Search Console und den Bing Webmaster Tools, da sie das tatsächliche Suchverhalten rund um Deine eigene Website zeigen.

Sistrix Keyword Tool

Screenshot Sistrix Keyword Tool
Eingabemaske des Sistrix Keyword Tools.

Das kostenlose Keyword Tool von SISTRIX eignet sich für einen schnellen Einstieg in ein Thema. Nach der Eingabe eines Ausgangsbegriffs erhältst Du Keyword-Erweiterungen, verwandte Suchanfragen und Fragen, die Nutzer zu diesem Thema stellen.

Die Vorschläge werden nach dem geschätzten Suchinteresse sortiert. Dadurch kannst Du schnell erkennen, welche Formulierungen innerhalb eines Themenbereichs häufiger vorkommen. Absolute Suchvolumina stehen in der kostenlosen Ansicht nicht durchgehend im Mittelpunkt. Zur Entwicklung erster Themencluster und redaktioneller Fragestellungen ist das Tool dennoch hilfreich.

SISTRIX nennt aktuell zehn kostenlose Abfragen pro Tag. Danach ist eine kostenlose Registrierung erforderlich. Da Nutzungsgrenzen und Zugangsbedingungen angepasst werden können, solltest Du den aktuellen Stand vor einer umfangreichen Recherche direkt im Tool prüfen.

Google Ads Keyword-Planner

Screenshot Google Ads Keyword Planner Keyword Recherche kostenlos
Google Ads Keyword Planner gibt neben dem eingegebenen Keyword weitere Keyword Ideen und das Suchvolumen in Bereichsgruppen aus.

Der Google Ads Keyword-Planer gehört weiterhin zu den bekanntesten Werkzeugen für die Keyword-Recherche. Er wurde in erster Linie für die Planung von Suchkampagnen entwickelt, liefert aber auch wertvolle Daten für SEO und Content-Marketing.

Du kannst neue Keyword-Ideen anhand eines Begriffs oder einer Website generieren lassen. Der Keyword-Planer zeigt Schätzungen zu Suchanfragen, mögliche Klickpreise und Prognosen für Anzeigenkampagnen. Länder, Sprachen und Zeiträume lassen sich gezielt auswählen. Die Ergebnisse können anschließend exportiert und in eine eigene Keyword-Datenbank übertragen werden.

Der Zugang ist an ein Google-Ads-Konto gekoppelt. Google verlangt für die grundlegende Nutzung inzwischen eine vollständig eingerichtete Kontostruktur, zu der je nach Zugang auch Zahlungsinformationen gehören. Eine aktive Anzeigenkampagne ist für die reine Recherche nicht in jedem Fall erforderlich. Exakte Suchvolumina stehen allerdings häufig nur eingeschränkt oder in Bereichen zur Verfügung. Die früher verbreitete Methode, Impressionen aus einem Keyword-Plan einfach durch zwölf zu teilen, liefert keine verlässliche Alternative zu echten Suchvolumina und sollte aus dem Arbeitsablauf gestrichen werden.

Screenshot Google Ads Keyword Planner Keyword Plan Keyword Recherche kostenlos
Um das durchschnittliche Suchvolumen eines Keywords zu ermitteln, kann dieses in einen Keyword Plan hinzugefügt werden.

Neben diesem Nachteil musst Du zudem bedenken, dass der Ads Keyword-Planner keine Konkurrenz-Analyse vornimmt. Und Du erhältst nur eine begrenzte Anzahl an Keyword-Vorschlägen.

Google Trends

Screenshot Google Trends Keyword Recherche kostenlos
Über Google Trends lassen sich einfach saisonale und regionale Unterschiede im Suchverhalten sowie Trends identifizieren.

Google Trends zeigt, wie sich das Interesse an Begriffen und Themen im Zeitverlauf verändert. Das Tool eignet sich besonders zur Erkennung saisonaler Schwankungen, regionaler Unterschiede und aktueller Entwicklungen.

Die Werte stellen kein absolutes Suchvolumen dar. Google normalisiert die Daten nach Zeitraum und Region und bildet das relative Interesse auf einer Skala von 0 bis 100 ab. Ein Wert von 100 kennzeichnet den höchsten gemessenen Anteil innerhalb der gewählten Abfrage. Zwei Regionen mit demselben Trends-Wert können daher unterschiedliche absolute Suchvolumina besitzen.

Bis zu fünf Begriffe oder Themen lassen sich miteinander vergleichen. Filter stehen unter anderem für Region, Zeitraum, Kategorie und Suchart bereit. Neben der klassischen Websuche kannst Du beispielsweise die Bildersuche, Google News, Google Shopping oder YouTube betrachten. Verwandte Themen und zunehmende Suchanfragen liefern zusätzliche Ideen.

Google entwickelt die Explore-Oberfläche weiter und bindet inzwischen auch Gemini-gestützte Funktionen ein. Trends bleibt dennoch in erster Linie ein Werkzeug zur Bewertung von Entwicklungen. Eine belastbare Keyword-Entscheidung sollte zusätzliche Datenquellen einbeziehen.

Google Search Console

Screenshot Google Search Console Keyword Recherche kostenlos
Die Google Search Console hilft dabei, Keywords zu identifizieren, unter denen die eigenen Webseiten gefunden werden.

Die Google Search Console zeigt, über welche Suchanfragen Menschen Deine Website bereits finden. Im Leistungsbericht stehen Klicks, Impressionen, Klickrate und durchschnittliche Position zur Verfügung. Die Daten lassen sich nach Suchanfrage, URL, Land, Gerät, Zeitraum und Suchdarstellung filtern.

Gerade bei bestehenden Inhalten liefert die Search Console häufig wertvollere Hinweise als ein allgemeines Keyword-Tool. Du erkennst beispielsweise Suchbegriffe, bei denen eine Seite bereits viele Impressionen erzielt, aber nur selten angeklickt wird. In solchen Fällen können ein präziserer Seitentitel, eine bessere Beschreibung oder eine stärkere Ausrichtung des Inhalts auf die Suchintention helfen.

Auch Keywords auf den Positionen acht bis zwanzig sind interessant. Kleine inhaltliche Ergänzungen, aktuelle Beispiele oder eine verbesserte interne Verlinkung können dort einen spürbaren Effekt haben.

Die Search Console eignet sich allerdings nur für Websites, auf die Du Zugriff hast. Neue Themen außerhalb Deiner bisherigen Sichtbarkeit lassen sich damit nur begrenzt entdecken. Außerdem entsprechen Impressionen keinem allgemeinen monatlichen Suchvolumen. Sie zeigen, wie häufig Deine eigene Seite bei einer Suchanfrage eingeblendet wurde.

Google Suggest und verwandte Suchanfragen

Screenshot Google Suggest Keyword Recherche kostenlos
Google Suggest ist kein eigenständiges Tool, sondern die Vorschlage-Funktion innerhalb der Google Suche. Sie eignet sich zur Inspiration.

Google Suggest ist kein eigenständiges Analysewerkzeug. Die automatischen Vervollständigungen in der Google-Suche liefern dennoch schnelle Hinweise auf häufige Formulierungen und konkrete Fragen.

Gib einen Ausgangsbegriff ein und ergänze ihn schrittweise durch Wörter wie „Kosten“, „Vergleich“, „Anbieter“, „Vorteile“, „Alternative“ oder „Einführung“. Auch die Bereiche mit ähnlichen Suchanfragen und weiteren Fragen innerhalb der Suchergebnisse können neue Themenideen liefern.

Die Vorschläge dürfen nicht mit einer Rangliste der meistgesuchten Keywords verwechselt werden. Google weist ausdrücklich darauf hin, dass Autocomplete-Begriffe nicht zwangsläufig die häufigsten Suchanfragen zu einem Thema darstellen. Personalisierung, Standort, Aktualität und weitere Faktoren können die Anzeige beeinflussen. Google Suggest eignet sich daher zur Inspiration, während Suchvolumen und Potenzial anschließend mit einem weiteren Tool geprüft werden sollten.

SEORCH Keyword Tool

Quelle: SEORCH
Das Tool SEORCH liefert Longtail Keywords und bietet darüber hinaus weitere kostenlose Tools für die Keyword Recherche.

SEORCH bietet mehrere kostenlose Werkzeuge für die Keyword-Recherche. Im allgemeinen Keyword Tool kannst Du bis zu zehn Ausgangsbegriffe oder eine URL eingeben. Das Tool erstellt daraus themenverwandte Vorschläge und zeigt unter anderem Suchvolumen, CPC sowie Wettbewerbswerte. Die Ergebnisse lassen sich als Excel- oder CSV-Datei exportieren.

Das Suggest Tool greift auf automatische Vorschläge verschiedener Suchmaschinen und Plattformen zu. Dazu gehören Google, Google News, Google Shopping, Bing, Amazon, YouTube, eBay, Wikipedia und Yahoo. Dadurch eignet sich SEORCH besonders für Recherchen, die über die klassische Google-Websuche hinausgehen.

Ergänzend steht ein W-Fragen-Tool bereit. Es sammelt Fragen mit Formulierungen wie „wie“, „warum“, „wann“ oder „welche“. Diese Ergebnisse eignen sich als Grundlage für Ratgeber, FAQ-Bereiche, Zwischenüberschriften und detaillierte Produktinformationen.

Ahrefs Free Keyword Generator

Quelle: ahrefs

Der kostenlose Keyword Generator von Ahrefs erstellt Keyword-Ideen für Google, Bing, YouTube und Amazon. Je nach Suchmaschine und Land erhältst Du verwandte Begriffe, Fragen, geschätzte Suchvolumina und Werte zur Keyword Difficulty.

Die Keyword Difficulty soll einschätzen, wie anspruchsvoll ein Ranking auf der ersten Suchergebnisseite sein könnte. Solche Werte unterscheiden sich zwischen den Anbietern, da jedes Tool eine eigene Datenbasis und Berechnungsmethode verwendet. Ein Wert von Ahrefs kann daher nicht direkt mit einer Kennzahl aus Semrush oder Ubersuggest verglichen werden.

Der kostenlose Generator eignet sich gut, um eine erste Liste zu erweitern und Suchbegriffe für verschiedene Plattformen zu prüfen. Umfangreichere SERP-Analysen, historische Daten und detaillierte Wettbewerbsinformationen gehören zum kostenpflichtigen Angebot.

Semrush Keyword Tool

Semrush stellt ein kostenlos nutzbares Keyword Tool bereit, das Begriffe nach Suchvolumen, Keyword Difficulty, Suchintention und CPC einordnet. Longtail-Keywords und verwandte Themen lassen sich ebenfalls recherchieren.

Besonders hilfreich ist die automatische Einordnung der Suchintention. Semrush unterscheidet typischerweise zwischen informativen, navigationsbezogenen, kommerziellen und transaktionalen Anfragen. Diese Einteilung hilft Dir bei der Entscheidung, ob ein Keyword eher zu einem Ratgeber, einer Vergleichsseite, einer Produktseite oder einer Landingpage passt.

Der kostenlose Zugang ist begrenzt und erfordert je nach Funktion eine Registrierung. Umfangreiche Listen, Wettbewerbsanalysen und dauerhafte Projekte sind Teil der kostenpflichtigen Plattform. Einzelne Themen lassen sich mit der kostenlosen Version jedoch gut bewerten.

KeywordTool.io

KeywordTool.io greift auf Autocomplete-Daten verschiedener Plattformen zurück. Dazu gehören unter anderem Google, YouTube, Bing, Amazon, Instagram, TikTok, Pinterest und der Apple App Store.

Die kostenlose Version kann laut Anbieter mehr als 750 Vorschläge aus Google Autocomplete erzeugen. Suchvolumen, CPC, Wettbewerb und Trenddaten stehen kostenlos nur teilweise zur Verfügung. Der vollständige Datensatz gehört zum Pro-Angebot.

Das Tool eignet sich deshalb vor allem zur Erweiterung einer Keyword-Liste. Unternehmen mit unterschiedlichen Content-Formaten können damit prüfen, wie sich Formulierungen zwischen Websuche, Video-Plattformen, Marktplätzen und sozialen Netzwerken unterscheiden.

AnswerThePublic

AnswerThePublic visualisiert Fragen, Vergleiche und Wortkombinationen rund um einen Ausgangsbegriff. Das Tool greift auf Autocomplete-Daten zurück und sortiert die Ergebnisse beispielsweise nach Fragewörtern, Präpositionen und Vergleichen.

Bei einem Begriff wie „Marketing Automation“ können daraus Fragen zu Kosten, Einführung, Software-Auswahl, Datenschutz oder möglichen Alternativen entstehen. Solche Kombinationen liefern wertvolle Anregungen für Ratgeber, Whitepaper, Webinare und FAQ-Bereiche.

Ein begrenzter kostenloser Zugang ist weiterhin verfügbar. Die Zahl der Recherchen und der Umfang der angezeigten Daten hängen vom aktuellen Nutzungsmodell ab. Suchvolumen und Wettbewerbswerte sollten zusätzlich über ein anderes Tool geprüft werden.

Ubersuggest

Ubersuggest verbindet Keyword-Recherche mit Wettbewerbsanalysen, Backlink-Daten, Ranking-Informationen und technischen Website-Prüfungen. Nach der Eingabe eines Keywords zeigt das Tool verwandte Begriffe, Fragen, Suchvolumen, CPC und eine Einschätzung zum SEO-Wettbewerb.

Zusätzlich kannst Du analysieren, welche Seiten zu einem Keyword gute Rankings erzielen. Diese Ansicht hilft bei der Einschätzung des erwarteten Inhaltsformats. Dominieren Ratgeber, Produktseiten, Kategorieseiten oder Videos die Suchergebnisse, sollte Deine eigene Content-Planung diese Suchintention berücksichtigen.

Der kostenlose Zugang ist stark begrenzt und erfordert in vielen Bereichen ein Konto. Ubersuggest eignet sich daher eher zur gezielten Prüfung einer kleinen Vorauswahl als zur Erstellung sehr großer Datenbanken.

So baust Du eine hilfreiche Keyword-Datenbank auf

Eine Keyword-Datenbank sollte mehr enthalten als eine Liste aus Suchbegriffen und Suchvolumina. Lege zunächst fest, welche Informationen Dein Team für redaktionelle Entscheidungen benötigt.

Bewährt haben sich Spalten für das Hauptkeyword, semantische Varianten, Themencluster, Suchintention, Zielgruppe, Phase der Customer Journey, monatliches Suchvolumen, Wettbewerb, CPC, aktuelles Ranking, Ziel-URL, Content-Format, Datenquelle, Bearbeitungsstatus und Datum der letzten Prüfung.

Fasse Begriffe mit demselben Nutzerbedürfnis in einem Cluster zusammen. „Newsletter Software“, „Newsletter Tool“ und „E-Mail-Marketing-Software“ können beispielsweise auf dieselbe zentrale Seite ausgerichtet werden. Eine eigene Seite für jede minimale Formulierungsvariante erhöht den redaktionellen Aufwand und kann zu konkurrierenden Inhalten auf der eigenen Domain führen.

Ordne jedem relevanten Cluster eine Ziel-URL zu. Dadurch erkennst Du, welche Themen bereits abgedeckt sind, welche Seiten aktualisiert werden sollten und wo noch echte Inhaltslücken bestehen. Ein regelmäßiger Abgleich mit Search Console und Bing Webmaster Tools zeigt, ob sich neue Suchbegriffe entwickelt haben.

Ein sinnvoller Ablauf für die kostenlose Keyword-Recherche

Beginne mit einigen Ausgangsbegriffen aus Deinen Produkten, Dienstleistungen und typischen Kundengesprächen. Erweitere diese Liste anschließend mit SISTRIX, SEORCH, KeywordTool.io oder AnswerThePublic. Prüfe die interessantesten Begriffe danach im Google Ads Keyword-Planer, bei Ahrefs oder Semrush. Berücksichtige Suchvolumen, Wettbewerb und Suchintention. Google Trends hilft Dir bei der Bewertung saisonaler Entwicklungen und regionaler Unterschiede.

Analysiere anschließend die aktuelle Suchergebnisseite. Die dort sichtbaren Inhaltstypen zeigen, welche Erwartungen Google mit der Suchanfrage verbindet. Ein Keyword mit kommerzieller Absicht benötigt meist eine andere Seite als eine ausführliche Informationsanfrage. Bestehende Websites sollten anschließend mit Search Console und Bing Webmaster Tools abgeglichen werden. Dort findest Du Begriffe, bei denen Deine Domain bereits Sichtbarkeit aufgebaut hat. Solche Daten sind besonders wertvoll, weil sie auf realen Impressionen und Klicks basieren.

Übertrage die priorisierten Keywords abschließend in Deine Datenbank, ordne sie einem Themencluster und einer Zielseite zu und dokumentiere das Prüfdatum. Eine Aktualisierung im Abstand von drei bis sechs Monaten hält die Daten nutzbar. Schnelllebige Branchen und saisonale Kampagnen benötigen häufigere Kontrollen.

Kostenlose Keyword-Tools ergänzen sich gegenseitig

Kein kostenloses Keyword-Tool bildet den gesamten Suchmarkt vollständig ab. Die Angebote verwenden unterschiedliche Datenquellen, Berechnungsmethoden und Aktualisierungsintervalle. Suchvolumina und Schwierigkeitswerte können deshalb voneinander abweichen.

Eine gute Recherche kombiniert mehrere Perspektiven. Autocomplete-Tools liefern Ideen und konkrete Formulierungen. Google Trends zeigt Entwicklungen. Der Keyword-Planer, Ahrefs und Semrush ergänzen Kennzahlen. Search Console und Bing Webmaster Tools liefern reale Daten zur eigenen Sichtbarkeit.

Der wichtigste Schritt folgt nach dem Export: Bewerte jedes Keyword anhand seiner Relevanz für Deine Zielgruppe und des dahinterliegenden Informationsbedürfnisses. Ein kleineres Keyword mit klarer Absicht kann wertvoller sein als ein allgemeiner Begriff mit hohem Suchvolumen und geringer Nähe zum eigenen Angebot. Eine strukturierte Keyword-Datenbank hilft Dir dabei, diese Erkenntnisse dauerhaft zu nutzen. Sie wird zur Arbeitsgrundlage für Redaktionspläne, Landingpages, Produkttexte, Kampagnen und die regelmäßige Optimierung bestehender Inhalte.

Bildquellen

  • SEORCH Keyword Tool: SEORCH
  • ahrefs_Keywordgenerator: ahrefs
  • Keyword Recherche Tools_ChatGPT: ChatGPT
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32 Comments

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